„Erst den Kopf einschalten, dann das Handy!“

Die Medienscouts der Schule hatten viele Tipps zum
sicheren Umgang mit dem Internet parat. FOTO:HLR

Stadtlohn. Über das richtige Verhalten im Internet klärte der „Tag der Online-Sicherheit" an der Herta-Lebenstein-Realschule auf. Gemeinsam mit Kriminalkommissar Ulrich Kolks, zuständig für Kriminalprävention und Opferschutz in der Kreispolizeibehörde Borken, und den Medienscouts der Schule unter Leitung von Lehrerin Nadine Wiedenbruch wurde für die Schüler der Klassen 5 ein gemeinsamer Vormittag zu Themen Datenschutz und Cybermobbing gestaltet.
Die Medienscouts, Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 8-10, die für alle Schüler Ansprechpartner in Fragen rund um die digitalen Medien an der Schule sind, ließen die Schüler sichere Passwörter finden und gaben Tipps für das sichere Surfen im Internet.
Ulrich Kolks übernahm dabei die rechtliche Seite und informierte die Schülerinnen und Schüler über die Rechte am eigenen Bild und auch über die Folgen, wenn Bildrechte verletzt werden. Das könne durch das unüberlegte Versenden und Hochladen von Bildern und Filmen geschehen. Und: „Das Internet vergisst nie!" Der Kommissar machte auch deutlich, dass Beleidigungen und Verleumdungen über WhatsApp & Co. eine Straftat darstellen und auch zur Anzeige gebracht werden können.

Internet vergisst nie
Der „Tag der Online-Sicherheit" wurde vor drei Jahren als Baustein des „Medienscout-Programms" an der Schule eingeführt, um so bereits die Schüler ab Klasse 5 frühzeitig im Bereich der digitalen Medien zu begleiten und sie auf die Gefahren und auf das richtige Verhalten im Netz hinzuweisen. Einen Satz von Ulrich Kolks merkten sich zum Abschluss alle Schüler: „Erst den Kopf einschalten, dann das Handy!"

aus der Münsterland Zeitung vom 7. April 2017

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